LAWAY
Gerd "Ballou" Brandt

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Gerd Brandt, auch genannt „Ballou“, gründete 1979 die legendäre Folkband „Laway“, was soviel bedeutet wie „Komm mal wieder runter“, „Mach nicht so einen Aufstand“. Den gleichen Titel trägt auch ein Werk über den Aufstand der Deicher von 1765 vom Jeveraner Autor Oswald Andrae

Ebenso wie dieses Theaterstück nimmt sich Gerd Brandt in seiner Musik der Interessen der kleinen Leute an, stellt sich klar gegen Faschismus und Kriege auf, verarbeitet politische, geschichtliche und wirtschaftliche Themen, sowie den Umgang mit der Natur, aber auch "Herzensthemen".

 

Ballou füllt die Konzertplätze sowohl im Trio zusammen mit seinen Kollegen Albertus Akkermann und Jörg Fröse als auch mit der großen Formation der  „Friesen-Folker“. Aus dieser ist bereits die nächste Generation gewachsen: „La Kejoca“, bestehend aus Gerds Sohn KE-no Brandt, CA-rmen Bangert und JO-nas Rölleke. Diese drei hochmusikalischen Menschen mit internationalem Background machen als eigenständige Band „Global Folk“, wurden im Februar 2022 für das Album „Libertad“ mit dem PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK ausgezeichnet und treten regelmäßig gemeinsam mit „Laway“ auf. 

 

Dass Gerd Brandt wahrhaft ein Urgestein der friesischen Folkszene ist, beweisen also nicht nur Auftritte mit Reinhard Mey, Hannes Wader, Knut Kiesewetter, Fiede Kay, Helmut Debus oder Jan Cornelius. Es sind vor allem die unzähligen Konzerte von „Laway“, mit denen er bereits seit über 30 Jahren Menschen berührt und bewegt.

Gerd kann sich übrigens noch ganz genau daran erinnern, an welchem Tag er seinen ersten Auftritt als plattdeutscher Musiker hatte. Und er hat noch eine andere Erklärung für den Begriff "Laway" auf Lager. Auch davon erzählt er in unserem Interview. 

Hier ein kleiner Einblick in die Welt von Laway: